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Die Kleinstadt: Bürgertum (Philister) contra Außenseiter (Charakterisierung)

In Herman Hesses „Unterm Rad“ wird das Bürgertum vor allem in der Person von Joseph Giebenrath dargestellt.
Die Stadt im Schwarzwald in der sich die Geschehnisse am Anfang des Buches abspielen ist relativ eintönig. Die Personen die dort führen ein leben ohne einen wirklich eigenen willen zu haben. Die Menschen besitzen ungefähr alle dasselbe und haben dieselbe Meinung. Es kommt einem vor wie eine Stadt die größtenteils  aus Robotern bestehen. Die anderen unterscheiden sich durch bessere oder schlechtere Bildung und dadurch auch weniger oder mehr Geld. Die Mittelschicht, zu der auch Joseph Giebenrath zählt unterscheidet sich kaum von einander und bildet den größten Anteil an der Bevölkerung.  Sie besitzen ein kleines Häuschen mit einem kleinen Garten, welches sich wiederum nicht von den anderen unterscheidet. Die Menschen führen eigentlich kein wirkliches Leben. Zwar besitzt jeder einzelne ein Familiengrab auf dem Friedhof das er hegt und pflegt, jedoch glauben tun die Menschen nicht wirklich an Gott. Stattdessen vergnügen sie sich lieber 1mal die Woche mit dem Bürgerverein beim Kegelschieben. Es scheint keinen wirklich Spaß zu machen, falls sie jedoch nicht mitmachen würden,  würden sie aus diesem Verein ausgeschlossen werden. Des Weiteren beteiligen sie sich an jedem Back tag. Nicht das sie am Backen interessiert  wären, vielmehr weil sie einfach dazu gehören möchten. Gebildet sind sie alle nicht über das normale maß hinaus. Sie besitzen jeweilig nur ein bisschen kommerzielle Begabung. Was in dieser Stadt jedoch genauso ist wie überall sonst ist, dass Geld eine Große Rolle spielt. Da sie die Mehrheit sind fühlen sie sich stark. Sie beschimpfen die Reicheren und machen sich auch über die ärmeren lustig. Zur Arbeit rauchen sie billige und sonntags bessere Zigarren.
Das Gemüt das ihnen noch übrig geblieben war bestand im Fall von Joseph Giebenrath aus ein wenig Familiensinn und dem stolz auf seinen Sohn Hans. Joseph war jedoch voll in diesem Verein drin, da seien Frau früh gestorben war und er sich dort eine Art bestand erhoffte die er vom Sohn nicht bekam da er über die Fähigkeiten des Vaters weit hinausragten.
Jeder Hätte mit dem anderen sein Haus und seine Arbeit Tauschen können ohne dass irgendjemand es bemerkt hätte. Dies zeigt auch nochmal den Gruppenzwang der die Menschen Mitläufern macht und sie dadurch vom da sein als Individuum verhält.
Als Individuum und damit als krassen Gegensatz zu Joseph Giebenrath, und dadurch auch zum größten Teil der Bevölkerung, kann man seinen Sohn Hans Giebenrath sehen. Er sticht aus der Bevölkerung heraus da er eine außergewöhnliche Begabung hat. Er ist dadurch jedoch krasser Außenseiter. Selbst vom Vater wird er kaum geachtet. Darauf ist Hans Giebenrath jedoch stolz. Er verspottet sogar innerlich die anderen „ungebildeten“ Kinder aus seiner Schule. Dies Laut auszusprechen würde er jedoch nie machen da er sich überhaupt nicht wehren könnte. Er hat jedoch auch keine eigene Meinung und lässt sich vom Vater und vom seinen Lehrern alles aufzwingen.

 

4.6.08 15:49
 


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